Die Ausschiffung der Menschen an Bord des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs "Hondius" hat begonnen. Als erste wurden die 14 Spanier am Hafen von Granadilla im Süden der Kanaren-Insel Teneriffa in kleinen Gruppen mit Booten an Land gebracht. Zusammen mit einem Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO soll diese Gruppe nach Madrid geflogen werden und dort in einem Militärkrankenhaus in Quarantäne gehen.
Zuvor hatten medizinische Teams alle Menschen an Bord untersucht. Erst nach der Feststellung, dass keine akuten Krankheitssymptome vorliegen, wurde die schrittweise Evakuierung eingeleitet. Die betroffenen Belgier sollen nach ihrer Ausschiffung noch am Sonntag in einer Maschine der Niederlande zusammen mit Niederländern, Deutschen und Griechen ausgeflogen werden. Auf dem Schiff befanden sich zuletzt insgesamt 140 bis 150 Menschen aus 23 Ländern.
dpa/mh