Papst Leo hat am Donnerstag US-Außenminister Marco Rubio im Vatikan empfangen. Das Verhältnis des Papstes zur Regierung in seinem Heimatland gilt als angespannt. US-Präsident Donald Trump hatte das Oberhaupt der Katholischen Kirche zuletzt erneut deutlich kritisiert.
Es war erwartet worden, dass Rubio versuchen würde, bei dem Gespräch die Wogen im Verhältnis der US-Regierung zum ersten amerikanischen Papst zu glätten. Diese Woche unterstellte Trump dem Papst, dieser halte es für in Ordnung, wenn der Iran eine Atomwaffe besitze. Damit gefährde er "viele Katholiken und viele Menschen", so Trump.
Leo bekräftigte daraufhin seine Ablehnung von Atomwaffen. Es sei die Aufgabe der Kirche, das Evangelium und den Frieden zu predigen, sagte er.
dpa/moko