Nach dem Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff können dessen Passagiere nicht wie ursprünglich geplant auf Kap Verde von Bord gehen.
Das teilte der niederländische Schiffsbetreiber Oceanwide Expeditions mit. Für drei Personen sei eine medizinische Evakuierung über Kap Verde geplant.
Aktuell liegt das Schiff dort vor dem Hafen von Praia. Auf den Kanaren könnten bei einer Landung weitere medizinische Untersuchungen stattfinden, erklärte die Reederei.
Bislang sind drei Passagiere der "Hondius" gestorben, ein älteres niederländisches Ehepaar und ein Deutscher. Bei der verstorbenen Niederländerin wurde das Hantavirus nachgewiesen. Ein weiterer Passagier ist laborbestätigt am Hantavirus erkrankt und wird in Südafrika behandelt.
Zudem gibt es an Bord Hantavirus-Verdachtsfälle. Zwei Besatzungsmitglieder seien erkrankt, teilte die Reederei mit. Unter den 150 Passagieren an Bord sind auch zwei Belgier.
dpa/sh