US-Präsident Trump will einen neuen iranischen Friedensvorschlag prüfen. Allerdings ist er skeptisch, dass er für die USA akzeptabel sein wird.
Trump schließt nicht aus, dass die USA den Iran erneut angreifen werden. Laut Trump hat der Iran noch nicht genug für das gebüßt, was er der Menschheit und der Welt in den vergangenen Jahrzehnten angetan hat.
Der Iran hat den Vorschlag diese Woche dem Vermittler Pakistan übergeben. Die Einzelheiten sind nicht offiziell bekannt.
Wie die den iranischen Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, reichte der Iran eine 14-Punkte-Plan als Antwort auf einen US-Vorschlag ein. Der iranische Vorschlag fordere die "Beendigung des Kriegs an allen Fronten, einschließlich des Libanons", hieß es weiter. Dort gilt derzeit eine brüchige Waffenruhe zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz und Israel.
Laut Tasnim werden in dem Vorschlag Garantien gegen militärische Aggressionen und der Abzug von US-Militärstreitkräften aus der Region um den Iran thematisiert. Weiter sollten eingefrorene iranische Vermögenswerte freigegeben werden. Zudem gehe es um die Aufhebung von Sanktionen sowie die Einführung eines "neuen Mechanismus für die Straße von Hormus". Die Meerenge ist für Handelsschiffe derzeit blockiert.
Israel ordnet Evakuierung von weiteren Dörfern im Libanon an
Die israelische Armee hat die Evakuierung von elf Dörfern im Süden des Libanon angeordnet. Die Gebiete liegen außerhalb der von Israel selbst eingerichteten Sicherheitszone, aus der die Bewohner bereits geflohen sind.
Israel rückt immer weiter nach Norden vor und kontrolliert nun fast 70 Dörfer im Süden des Libanons. Auch gibt auch Bodenkämpfe in den Gebieten, die Israel derzeit besetzt hält.
vrt/dpa/okr/km