Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RSF) hat ihre weltweite Rangliste der Pressefreiheit für das Jahr 2026 veröffentlicht. Weltweit hat sich die Situation der Pressefreiheit den Angaben zufolge weiter verschlechtert.
Erstmals in der 25-jährigen Geschichte der Rangliste würden mehr als die Hälfte aller untersuchten Länder und Territorien in die Kategorien "schwierig" oder "sehr ernst" fallen. Nur noch in sieben Ländern sei die Lage "gut", unter ihnen sind die skandinavischen Länder stark vertreten.
Auf Platz eins der Rangliste steht zum zehnten Mal in Folge Norwegen, auf Platz zwei folgen die Niederlande, Estland liegt auf Platz drei. Auf den Plätzen vier bis sechs folgen Dänemark, Schweden und Finnland. Auch Irland auf Rang acht zählt noch zu den Ländern, in denen die Lage für Journalisten als gut gilt.
Belgien liegt mit Platz 16 im oberen Mittelfeld, hat aber im Vergleich um Vorjahr zwei Plätze gutgemacht. Deutschland fällt von Platz elf auf Platz 14 und Frankreich bleibt unverändert auf Platz 25.
Am 3. Mai ist Tag der Pressefreiheit.
dpa/rsf/sh