Bei einem gewaltsamen Streit um eine Wasserstelle im Osten des Tschad sind nach Angaben der Regierung 42 Menschen getötet und zehn weitere schwer verletzt worden.
Auslöser der Gewalt war demnach ein Konflikt zwischen zwei Familien um einen Brunnen in der Provinz Wadi Fira. Die Auseinandersetzung habe sich zu einer Kette gegenseitiger Vergeltungsangriffe entwickelt, so die Behörden.
Eine hochrangige Regierungsdelegation unter Vize-Premier Limane Mahamat ist in die Region gereist, um zu vermitteln und eine weitere Eskalation zu verhindern. Dabei wurde auch vor einer möglichen Ausweitung der Gewalt im Grenzgebiet zum Sudan gewarnt.
Der Tschad hat nach dem Krieg im Nachbarland Sudan rund eine Million Flüchtlinge aufgenommen. Immer wieder kommt es in dem ohnehin armen Land zu tödlichen Konflikten um knappe Ressourcen wie Wasser und Weideland.
dpa/fk