Neue Angriffe zwischen den Nachbarstaaten Afghanistan und Pakistan haben Berichten zufolge Opfer auf beiden Seiten gefordert. In der afghanischen Grenzprovinz Kunar seien vier Menschen getötet und 70 verletzt worden, sagte ein Taliban-Sprecher. Unter den Verletzten seien Studenten einer Universität. In Pakistan gab es mindestens drei Verletzte, wie ein Sprecher der Grenztruppen erklärte.
Beobachtern zufolge war es der schwerste Zwischenfall seit gut einem Monat. Ende Februar war ein Krieg zwischen den Nachbarländern ausgebrochen. Überschattet wurde der Konflikt vom Iran-Krieg. Bemühungen zu einem dauerhaften Ende der Kämpfe sind bislang zu keinem abschließenden Ergebnis gekommen. Am Ende des Fastenmonats Ramadan hatten sich Pakistan und Afghanistan auf eine kurze Feuerpause geeinigt.
dpa/fk