Im Schatten von Kriegen und Konflikten auf der Welt haben die globalen Militärausgaben im vergangenen Jahr ein Rekordhoch erreicht. Das berichtet das Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri.
Demnach investierten alle Staaten 2025 zusammen knapp 2,5 Billionen Euro für das Militär. Das ist 2,9 Prozent mehr als im letzten Jahr.
Allerdings fiel der Anstieg geringer aus als 2024. Das führten die Forscher auf einen Rückgang der US-Militärausgaben zurück. Der Hauptgrund dafür sind die ausbleibenden Hilfen für die Ukraine.
Dass die globalen Militärausgaben 2025 insgesamt erneut gestiegen sind, ist laut Sipri vor allem der Aufrüstung in Europa geschuldet. In der Ukraine machten die Militärausgaben ganze 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus - ein noch größerer Anteil als 2024.
Innerhalb eines Jahrzehnts sind die globalen Militärausgaben um 41 Prozent gestiegen.
dpa/est