Die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs kommen nicht vom Fleck. US-Präsident Trump hat eine angekündigte Reise seiner Unterhändler nach Pakistan kurzfristig abgesagt - bereits zum zweiten Mal innerhalb von einer Woche. Trump begründete dies unter anderem mit einem inakzeptablen Vorschlag des Irans.
Teheran hatte schon zuvor signalisiert, nicht an direkten Verhandlungen mit der US-Seite teilnehmen zu wollen. Außenminister Araghtschi reiste zwar nach Pakistan, nach eigener Darstellung allerdings nur, um die pakistanischen Vermittler zu treffen. Anschließend sagte er, er habe seine Ideen für eine dauerhafte Beilegung des Krieges übermittelt. In Richtung USA sagte er, es bleibe abzuwarten, ob die USA es mit der Diplomatie wirklich ernst meinten.
dpa/sh