Im Nahen Osten bleibt die Lage unübersichtlich. Neuesten Meldungen zufolge ist der iranische Außenminister Abbas Araghtschi aus dem pakistanischen Islamabad wieder abgereist.
Pakistan möchte zwischen dem Iran und den USA vermitteln, doch zu Gesprächen mit US-Gesandten kam es nicht. Das Weiße Haus hatte am Freitag mitgeteilt, Präsident Donald Trump schicke seinen Schwiegersohn Jared Kushner und den Sonderbeauftragten Steve Witkoff zu neuen Gesprächen mit Araghtschi nach Islamabad.
Wann deren Ankunft erwartet wurde, sagte das Weiße Haus nicht. Auch am Samstag gab es dazu keine weiteren Angaben.
US-Präsident Trump hatte am Dienstag einseitig die Waffenruhe mit dem Iran ohne klares Ende verlängert. Kurz zuvor hatte der Iran einer Teilnahme an weiteren Verhandlungen in Pakistan eine Absage erteilt. Zentrale Konfliktpunkte sind die US-amerikanische Teilblockade der Straße von Hormus und das iranische Atomprogramm.
Kommerzielle Flüge starten von Flughafen Teheran
Unterdessen sind zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Krieges vor rund zwei Monaten vom Flughafen Teheran wieder kommerzielle Flüge gestartet. Das staatliche iranische Fernsehen berichtete, die Maschinen seien vom internationalen Flughafen Imam Chomeini in Richtung Istanbul, Omans Hauptstadt Maskat sowie in die saudi-arabische Stadt Medina gestartet.
Flightradar24, eine Plattform zur Flugverfolgung, zeigte an, dass Samstagmorgen mindestens drei Flüge mit Ziel Istanbul abhoben. Der Iran hat im Zuge der Waffenruhe mit den USA seinen Luftraum bereits teilweise wieder geöffnet.
dpa/sh/dop