Extreme Hitze bedroht Landwirtschaft und Ökosysteme. Nutztiere und -pflanzen leiden stark unter den Folgen der immer häufiger auftretenden Extremhitze-Ereignisse.
Dadurch seien die Existenzgrundlagen von mehr als einer Milliarde Menschen in Gefahr, heißt es in einem Bericht, den die Weltwetterorganisation (WMO) und die UN-Ernährungsorganisation (FAO) zum Welttag der Erde am Mittwoch veröffentlicht haben.
Der menschengemachte Klimawandel hinterlasse deutliche Spuren. "Die Häufigkeit, Intensität und Dauer extremer Hitzewellen haben im Laufe des letzten halben Jahrhunderts stark zugenommen", berichten die Organisationen. "Die Risiken für die Agrar- und Ernährungssysteme sowie die Ökosysteme dürften in Zukunft in die Höhe schnellen."
Hinzu kämen wachsende Gefahren durch Dürren, Wassermangel sowie der Ausbreitung von Schädlingen und Krankheiten. In dem Bericht werden Anpassungsstrategien vorgeschlagen, etwa die Pflanzsaison anzupassen und Schatten für Felder und Arbeiter zu schaffen. Solche Anpassungen seien aber nur eine begrenzte Lösung.
dpa/sh