Im vergangenen Jahr sind weltweit etwa 7.900 Migranten auf Fluchtrouten ums Leben gekommen oder als vermisst gemeldet worden. Das geht aus einer am Dienstag von den Vereinten Nationen veröffentlichten Statistik hervor.
Die Zahl liegt unter dem Rekordwert von 9.200 aus dem Jahr 2024. Insgesamt sind seit Beginn der Datenerhebung durch die Internationale Organisation für Migration (IOM) im Jahr 2014 mehr als 80.000 Migranten ums Leben gekommen oder als vermisst gemeldet worden.
Am gefährlichsten waren demnach die Seewege nach Europa. Viele Opfer seien ertrunken, ganze Boote auf offener See spurlos verschwunden.
Zahlreiche weitere Tote hat es laut IOM in Westafrika auf der Route in Richtung Norden nach Europa gegeben. In Myanmar und benachbarten Ländern seien 2025 Hunderte Flüchtlinge der muslimischen Rohingya-Minderheit auf der Flucht ums Leben gekommen.
belga/dlf/vk