Pakistan bemüht sich weiter um eine neue Verhandlungsrunde zwischen Iran und den USA. Aus Regierungskreisen hieß es, die diplomatischen Kontakte seien intensiviert worden, um eine Fortsetzung der Gespräche so bald wie möglich sicherzustellen. Diese könnten etwa Dienstag stattfinden. Auch wurden entsprechende Sicherheitsvorkehrungen im Zentrum der pakistanischen Hauptstadt ergriffen.
US-Präsident Trump hatte sich am Sonntag optimistisch über das Zustandekommen einer zweiten Verhandlungsrunde geäußert. Eine US-Delegation mit Vizepräsident Vance an der Spitze soll am Montagabend in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eintreffen.
Irans Außenministerium: Aktuell keine Verhandlungen mit USA geplant
Der Iran lehnt ein neues Treffen ab. Eine weitere Verhandlungsrunde sei aktuell nicht geplant, teilte ein Sprecher des Außenministeriums bei einer Pressekonferenz in Teheran mit.
Zur Begründung gab er unter anderem das gewaltsame Entern eines iranischen Frachters Sonntagabend durch die US-Armee an. Auch die von Washington aufrecht erhaltene Blockade iranischer Häfen ist für die iranische Seite inakzeptabel.
Die neuen Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben die Finanzmärkte nach der Beruhigung vergangene Woche erneut verunsichert. Im frühen asiatischen Handel stieg der Ölpreis wieder an und Aktienkurse gaben nach.
dpa/dlf/jp/mh