In Angola, der dritten Station seiner Afrika-Reise, hat Papst Leo XIV. vor den Toren der Hauptstadt Luanda eine Messe mit mehr als 100.000 Menschen gefeiert. In seiner Predigt rief er zu Versöhnung und Zuversicht auf.
Der Bürgerkrieg in der ehemaligen portugiesischen Kolonie von 1975 bis 2002 habe das Land tief gezeichnet. Zwietracht und Spaltung wirkten bis heute nach. Deshalb gelte es, eine Kultur der Gerechtigkeit und des Friedens aufzubauen.
Am Samstag hatte Leo vor Politikern und Diplomaten die wirtschaftliche Ausbeutung in dem rohstoffreichen Land durch andere Länder und internationale Konzerne angeprangert. Von den etwa 37 Millionen Einwohnern Angolas leben viele in Armut.
dpa/mh