In Peru (in Südamerika) ist gut eine Woche nach der Präsidentschafts- und Parlamentswahl die Auszählung der Stimmen noch nicht abgeschlossen.
Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mitteilte, wurde ein Lager durchsucht, in dem die Wahlleitung Stimmzettel aufbewahrt. Es müsse geklärt werden, ob die Behörde Pflichten verletzt habe. Am Donnerstag waren in einem Müllcontainer in der Hauptstadt Lima Kisten mit 1.200 Stimmzetteln entdeckt worden.
Bisher sind rund 93 Prozent der Stimmen ausgezählt. Demnach liegt die rechtspopulistische Kandidatin Keiko Fujimori mit 17 Prozent in Führung. Weiter unklar ist, wer Platz zwei belegt und damit in die Stichwahl kommt.
dlf/jp