Der Internationale Währungsfonds (IWF) hält nichts von temporären Maßnahmen wie Tankrabatten, um hohe Energiepreise abzufedern.
Zwar sei die Versuchung für Regierungen groß, den Preisanstieg mit Obergrenzen oder gesenkten Akzisen zu stoppen. Dies seien jedoch unkluge Maßnahmen, sagt der Währungsfonds. Wenn die Unterstützung nicht zielgerichtet sei, komme sie vor allem einkommensstarken Haushalten zugute.
Der IWF beruft sich dabei auf Erkenntnisse aus der Energiekrise zu Beginn des Ukraine-Krieges 2022. Der IWF bemängelte auch, dass breit angelegte Maßnahmen den Anreiz senken, Energie zu sparen.
dpa/okr