In Myanmar hat die Militärjunta Tausende Häftlinge freigelassen. Unter ihnen ist überraschend auch der frühere Präsident Win Myint.
Anlass für die Amnestie sei das traditionelle Neujahrsfest des Landes, berichten staatsnahe Medien. Fast 4.000 Gefangene und fast 200 Ausländer seien begnadigt worden.
Win Myint war nach dem Militärputsch am 1. Februar 2021 gemeinsam mit der damaligen Regierungschefin Aung San Suu Kyi festgenommen worden. Ob es für sie ebenfalls Hoffnung auf eine Freilassung gibt, ist unklar. Der Anwalt der 80-Jährigen sagte, ihre Haftstrafe solle zumindest verkürzt werden. Möglicherweise wird ihre Gefängnisstrafe in Hausarrest umgewandelt.
dpa/dlf/jp