Angesichts von Kriegen und blutigen Konflikten in vielen Teilen der Welt hat Papst Leo XIV. bei seinem Besuch in Kamerun zur Versöhnung aufgerufen. In der Stadt Bamenda im Nordwesten des Landes lobte er gemeinsame Friedensbemühungen von Christen und Muslimen.
In der dortigen Region tobt seit 2017 ein Konflikt mit Tausenden Toten zwischen Regierung und Separatisten. Hunderttausende Menschen wurden vertrieben.
Die Religionsgemeinschaften versuchen zu vermitteln. "Ich würde mir das für so viele Orte auf der Erde wünschen", sagte der Papst. Stattdessen werde die "Welt von einer Handvoll Tyrannen zerstört".
In den vergangenen Tagen war Leo XIV. nach Friedensappellen mehrfach von US-Präsident Trump scharf kritisiert worden. Kamerun ist nach Algerien die zweite Station einer elftägigen Afrika-Reise des Papstes.
dpa/mh