Irans oberster Führer, Modschtaba Chamenei, soll sich schwerverletzt und bewusstlos in einer Klinik in der Stadt Ghom, südlich von Teheran, befinden.
Er sei nicht in der Lage, die Islamische Republik Iran zu führen. Das berichten verschiedene israelische Medien, darunter "The Times of Israel". Sie stützen sich dabei auf eine Meldung, die von den amerikanischen und israelischen Geheimdiensten an die Regierungen der Golfstaaten übermittelt wurde.
Modschtaba Chamenei war nach dem tödlichen Anschlag auf seinen Vater Ali Chamenei am 28. Februar an die Macht gekommen. Seit seiner Ernennung ist er noch nicht öffentlich aufgetreten, obwohl die iranischen Staatsmedien regelmäßig Erklärungen des Ayatollahs veröffentlichten.
Unterdessen hat der Iran neue Explosionen auf der Insel Charg gemeldet. Charg ist das wichtigste Exportterminal für iranisches Erdöl am Persischen Golf.
Auch gab es laut iranischen Nachrichtenagenturen landesweite Angriffe auf Verkehrsinfrastrukturen. Bombardiert wurden unter anderem eine wichtige Eisenbahnbrücke und mehrere Autobahnbrücken. In der Provinz Albors nördlich von Teheran kamen 18 Menschen ums Leben, als ein Wohnkomplex getroffen wurde.
US-Präsident Trump hat die Führung in Teheran erneut mit scharfen Worten gewarnt. Auf seiner Plattform schrieb der US-Präsident: "Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation untergehen, um nie wieder zurückzukehren. Ich möchte nicht, dass das geschieht, aber es wird wahrscheinlich so kommen." Die Frist, die er Teheran zur Öffnung der Straße von Hormus gesetzt hat, läuft nach belgischer Zeit um 2 Uhr in der Nacht auf Mittwoch ab.
Die iranischen Revolutionsgarden drohten den USA und ihren Verbündeten mit einer jahrelangen Blockade von Öl- und Gaslieferungen aus der Golfregion. Dies werde der Fall sein, wenn US-Präsident Trump seine Drohung wahrmache, Brücken und Kraftwerke im Iran zu zerstören.
dpa/dlf/vrt/mh