Der US-Waffenoffizier, der nach dem Abschuss eines US-Kampfjets im Iran gerettete wurde, ist nach Angaben von Präsident Donald Trump schwer verwundet.
In einem Post auf der Plattform Truth Social lobte Trump den Soldaten und alle an dem Spezialeinsatz Beteiligten für ihren Mut und kündigte für Montag eine Pressekonferenz mit dem Militär im Weißen Haus an.
Laut Medienberichten waren bei der Aktion Hunderte Soldaten und Dutzende Kampfflugzeuge im Einsatz. Bei dem Rettungseinsatz sei es auch zu einem heftigen Feuergefecht gekommen.
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben drei US-Militärflugzeuge abgeschossen, die an der Rettungsaktion für den amerikanischen Piloten beteiligt waren. Zwei Black-Hawk-Hubschrauber und ein Militärtransportflugzeug vom Typ C-seien getroffen und stünden in Flammen. Staatliche Medien zeigten Bilder von Trümmern.
Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass bei Luftangriffen im Zuge der Rettungsaktion fünf Menschen ums Leben gekommen seien. Ob es sich um Zivilisten oder Militärangehörige handelte, wurde nicht erklärt.
Der Abschuss der F-15E über feindlichem Gebiet ist für die USA und Präsident Trump ein äußerst heikler Vorfall. Hätte der Iran das Besatzungsmitglied zuerst gefunden und gefangen genommen, hätte die Führung in Teheran dies nach Einschätzung von Experten als Druckmittel nutzen können.
belga/dpa/vk/okr