Schwere Unwetter haben in Griechenland große Schäden verursacht und mindestens einen Menschen getötet. Besonders betroffen waren die südliche Ägäis und die Region um Athen. Zu Starkregen und Orkanböen kommt auch eine hohe Belastung der Luft mit Saharastaub.
Auf Rhodos rückte die Feuerwehr mehr als 50 Mal aus, vor allem wegen umgestürzter Bäume. Der Zivilschutz rief Bewohner und Touristen per SMS auf, ihre Bewegungen einzuschränken.
In einem Vorort von Athen kam es zu Überschwemmungen. Ein Mann kam ums Leben, nachdem ihn Wassermassen mitgerissen und unter einem Auto eingeklemmt hatten.
Der Fährverkehr wurde in vielen Teilen des Landes eingestellt. Zeitweise wurden Flüge gestrichen.
Auf Kreta und den Kykladeninseln Santorini, Naxos und Mykonos brachten starke Südwinde Saharastaub. Dieser färbte den Himmel rötlich und schränkte die Sicht deutlich ein.
Meteorologen erwarten weiterhin kräftige Regenfälle, Gewitter und örtlich Hagel. Für Kreta gilt eine erhöhte Unwetterwarnung. Eine Entspannung wird erst für Freitagabend erwartet.
dpa/est