Anlässlich des vierten Jahrestags der Befreiung von Butscha haben die EU-Außenminister der ukrainischen Kleinstadt einen Solidaritätsbesuch abgestattet und an die Opfer des Massakers von 2022 erinnert.
In einer gemeinsamen Erklärung forderten die EU-Minister, Russland für die Verbrechen in Butscha zur Rechenschaft zu ziehen. Die EU-Außenbeauftragte Kallas betonte, die Täter müssten ebenso bestraft werden wie diejenigen, die den Befehl zum Töten gegeben hätten.
Butscha war in den ersten Kriegstagen im Frühjahr 2022 von russischen Truppen besetzt worden. Nach der Befreiung durch die ukrainischen Streitkräfte wurden in den Straßen mehr als 400 getötete Zivilisten gefunden.
dlf/rop