Im Süden des Libanon sind erneut zwei Blauhelme getötet worden. Das berichtet die "New York Times" unter Berufung auf einen UN-Bericht, den die Zeitung einsehen konnte.
Zuvor hatte die UN-Friedenstruppe UNIFIL noch von einem Vorfall mit mehreren Verletzten gesprochen. Die beiden Blauhelme kamen demnach am Montag ums Leben, als sie zwischen zwei UNIFIL-Stützpunkten im Süden des Libanon unterwegs waren. Ihr Konvoi wurde dabei von einer "Explosion unbekannter Ursache" getroffen, wie es im UN-Bericht heißt. Dabei wurden zwei Personen getötet, mehrere weitere verletzt, darunter eine schwer.
In der Nacht zu Montag hatte es bereits einen Todesfall bei den Blauhelmen nach einem Angriff im Süden des Libanon gegeben.
Unterdessen will der iranische Botschafter im Libanon trotz einer Ausweisung der Behörden das Land nicht verlassen. Der Botschafter in Beirut werde seine Arbeit fortsetzen und an seinem Einsatzort bleiben, sagte ein iranischer Außenamtssprecher laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Das libanesische Außenministerium wollte sich zu der Angelegenheit auf Nachfrage bislang nicht äußern.
Der Libanon hatte den iranischen Botschafter im Land vergangene Woche zur Persona non grata erklärt. Er hätte das Land eigentlich bis Sonntag verlassen sollen.
belga/dpa/rop