Der Iran-Krieg zieht eine Gefahr für die Lebensmittelpreise rund um den Globus nach sich: Mineraliendünger hat sich auf den Weltmärkten seit Jahresbeginn um rund 30 bis 40 Prozent verteuert. Laut Experten nähern sich damit die Weltmarktpreise immer mehr dem Höchstniveau an, das sie zu Beginn des Ukraine-Krieges hatten.
In Europa sind die Auswirkungen für die Verbraucher bisher nicht unmittelbar zu spüren. Viele Landwirte hatten ihren Dünger für dieses Frühjahr schon vor Kriegsbeginn gekauft.
Sollte der Krieg lang dauern, werden die Produktionskosten voraussichtlich steigen, und damit auch die Erzeugerpreise. Grund für den Preisanstieg ist der hohe Energiebedarf bei der Herstellung von Dünger. So bestimmen die Gaspreise bis zu 90 Prozent der Kosten der Ammoniak- und Stickstoffproduktion.
dpa/sh