In den USA sind in zahlreichen Städten Bürger gegen die Regierung von US-Präsident Trump auf die Straße gegangen. Unter dem Motto "No Kings" ("Keine Könige") gab es in allen 50 Bundesstaaten Demonstrationen.
US-Medien sprachen am Abend (Ortszeit) von schätzungsweise mehreren Millionen Teilnehmern. Neben großen Protesten in New York zogen auch in der US-Hauptstadt Washington allein in der ersten Stunde geschätzt Zehntausende Demonstranten über die Memorial Bridge in Richtung Innenstadt.
Die Organisatoren, ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Gruppen, hatten landesweit etwa 3.000 Kundgebungen mit insgesamt rund neun Millionen Teilnehmern erwartet. Sie sprachen von einer der größten Protestmobilisierungen in der Geschichte des Landes.
Die Proteste richten sich neben der Migrationspolitik der US-Regierung auch gegen außenpolitische Entscheidungen sowie steigende Lebenshaltungskosten.
Auch vor der US-Botschaft in Brüssel haben am Samstagnachmittag rund 50 Amerikaner gegen die Politik von US-Präsident Trump protestiert. Organisiert wurde die Protestveranstaltung von den "democrats abroad", der Auslandsorganisation der Demokratischen Partei.
dpa/sh