Nach dem Ende des Vergewaltigungs-Prozesses muss der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit in Untersuchungshaft auf das Urteil warten. Anfang März hatte Marius Borg Høiby die Freilassung aus der U-Haft beantragt. Das zuständige Gericht hatte den Antrag mit Verweis "auf die Schwere des Falls sowie die hohe Wiederholungsgefahr" abgewiesen. Dagegen war Høiby in Berufung gegangen, die ein Gericht aber ablehnte.
Kurz vor Beginn des Prozesses war Høiby erneut festgenommen worden, weil er gegen ein Kontaktverbot in Bezug auf eine Ex-Freundin verstoßen und sich rücksichtslos verhalten haben soll. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Mit einem Urteil ist erst Anfang Juni zu rechnen.
dpa/sh