Ein halbes Jahr nach einem Brandanschlag auf die Stromversorgung eines Technologieparks in Berlin hat die Polizei eine Razzia gegen Verdächtige gestartet. Am Morgen wurden an etwa einem Dutzend Orten in Berlin und auch in anderen Bundesländern Wohnungen und weitere Räume durchsucht. Nach Informationen der Zeitung "Die Welt" richtet sich der Einsatz gegen eine anarchistische Gruppe.
Mutmaßliche Linksextremisten hatten im vergangenen September einen Brandanschlag auf einen Strommast verübt und Starkstromkabel weitgehend zerstört. In einem Bekennerschreiben im Internet war von einem Angriff auf den Technologiepark Adlershof und die dortigen Firmen und Forschungseinrichtungen die Rede. Rund 50.000 private und betriebliche Kunden waren von dem Stromausfall betroffen.
dpa/sh