Donald Trumps Entscheidung, die iranische Energieinfrastruktur vorerst nicht anzugreifen, soll auf Drängen einiger Verbündeter zustande gekommen sein.
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, hätten Golfstaaten und andere amerikanische Verbündete ihre Besorgnis über die Pläne des US-Präsidenten geäußert. Demnach hätten insbesondere einige Golfstaaten vor den möglicherweise katastrophalen Folgen gewarnt.
Trump hatte am Wochenende damit gedroht, die iranische Energieinfrastruktur anzugreifen, sollte das Land die Blockade der Straße von Hormus aufrechterhalten. Er stellte dem Iran ein 48-Stunden-Ultimatum.
Nun entschied er sich jedoch, die Angriffe um fünf Tage zu verschieben. Zur Begründung verwies er auf "gute und produktive" Gespräche mit dem Iran.
Trump verschiebt Ultimatum wegen "produktiver" Gespräche mit Iran - Iran dementiert
belga/rop