Tech-Milliardär Elon Musk hat in einem Prozess um sein Vorgehen bei der Übernahme von Twitter eine Niederlage erlitten. Geschworene eines Bezirksgerichts in San Francisco kamen zu dem Schluss, dass Musk im Jahr 2022 mit zwei irreführenden Äußerungen ein Wertpapiergesetz verletzt hatte.
Da das den Aktienkurs drückte, könnte er verpflichtet werden, damaligen Anteilseignern eine hohe Wiedergutmachung zu zahlen. Musk äußerte sich zunächst nicht zu dem Urteil. Er könnte dagegen in höherer Instanz in Berufung gehen.
Der Tech-Milliardär hatte den Kurznachrichtendienst Twitter im Jahr 2022 für einen Kaufpreis von rund 44 Milliarden Dollar übernommen. Aktionäre von Twitter zogen bereits Anfang Oktober 2022 vor Gericht und warfen Musk vor, mit bestimmten Äußerungen den Kurs absichtlich künstlich gedrückt zu haben.
dpa/rop