US-Präsident Trump hat dem Iran ein Ultimatum gestellt, um die Straße von Hormus wieder vollständig zu öffnen.
Teheran habe 48 Stunden Zeit. Andernfalls würden die USA die Energie-Infrastruktur des Iran angreifen. Trump drohte damit, mehrere Kraftwerke zu zerstören.
Der Iran hat unterdessen seine massiven Raketenangriffe auf israelische Ziele fortgesetzt. Im Großraum Tel Aviv heulten am Sonntag erneut die Warnsirenen, Menschen eilten in Schutzräume. Informationen über Verletzte gibt es bisher nicht.
Das iranische Militär teilte mit, es habe auch den Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv mit Drohnen angegriffen. Dafür gab es von der israelischen Armee keine Bestätigung.
Samstagabend waren bei Raketenangriffen auf zwei Städte in der Negev-Wüste mehr als 100 Menschen verletzt worden. Zwar waren israelische Abfangraketen gestartet, sie verfehlten aber die ankommenden Geschosse.
Die Raketen trafen Wohnhäuser in Dimona und Arad. Beide Orte liegen in der Nähe des israelischen Atomforschungszentrums und mehrerer Militäranlagen. Sie wurden offenbar nicht beschädigt. Premier Netanjahu sprach von einem sehr schwierigen Abend in Israel.
Bei einem Raketenangriff auf den Norden Israels ist nach Angaben von Sanitätern mindestens ein Mensch getötet worden. Bei der Attacke im Grenzgebiet zum Libanon brannten zwei Fahrzeuge aus.
dpa/belga/vrt/jp