Kuba hat eine Diesel-Lieferung für die US-Botschaft in der Hauptstadt Havanna gestoppt. Die USA brauchen den Kraftstoff, um Stromgeneratoren zu betreiben.
Auf Kuba fällt wegen der jahrzehntelangen staatlichen Misswirtschaft regelmäßig der Strom aus.
Die USA haben ihrerseits ein Ölembargo für Kuba erlassen, um das dortige Regime unter Druck zu setzen. Die kubanische Regierung will es einem Bericht zufolge aber nicht dulden, dass die US-Botschaft ihre Generatoren mit importiertem Diesel speist. Die USA nähmen "schamlos" ein Privileg für sich in Anspruch, das sie dem kubanischen Volk verwehrten, heißt es aus dem kubanischen Außenministerium.
dpa/okr