Laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth gibt es keinen Zeitrahmen für die Beendigung des Krieges mit dem Iran. Man habe sich auch keine Frist für den Militäreinsatz gesetzt, so Hegseth. Es liege an Präsident Donald Trump, einzuschätzen, wann die Ziele seines Landes in dem Krieg erreicht worden seien, sagte der US-Verteidigungsminister.
Hegseth räumte ein, dass sein Ministerium weitere Mittel beim Parlament beantragen muss, um den Krieg fortzusetzen. Laut Schätzungen schlägt der Militäreinsatz gegen den Iran seitens der USA täglich mit einer Milliarde US-Dollar zu Buche.
Der US-Verteidigungsminister sagte ebenfalls, dass sein Land die Angriffe auf den Iran weiter verstärkt habe.
US-Medienberichte legen unterdessen nahe, dass Trump im Vorfeld von dem israelischen Angriff auf das bedeutende Gasfeld "South Pars" wusste. Damit widersprechen sie Trumps Darstellung, die USA hätten von dem Schlag nichts gewusst. Das "Wall Street Journal" berichtet, die USA seien im Bilde gewesen und hätten keine Einwände gehabt. Trump habe den Angriff gebilligt, um den Druck auf den Iran zu erhöhen, die Straße von Hormus freizugeben.
dpa/moko