Anders als andere Nato-Staaten schließt Estland eine militärische Beteiligung zum Schutz von Schiffen in der umkämpften Straße von Hormus nicht kategorisch aus. Der estnische Außenminister Margus Tsahkna sagte einem Rundfunkbericht zufolge, Estland sei bereit, über einen möglichen Beitrag zur US-Mission zu sprechen, sollte Washington offiziell darum bitten. Welchen Beitrag Estland leisten könnte, ist allerdings unklar.
US-Präsident Donald Trump hatte die Verbündeten in der Nato mit konfrontativen Worten zur Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten in der Straße von Hormus aufgefordert. Die Nato werde vor einer düsteren Zukunft stehen, sollten die Partner dabei nicht helfen, sagte er der "Financial Times". Mehrere Verbündete haben seine Forderungen schon abgelehnt.
dpa/est