Im EU-Land Slowenien wird am kommenden Sonntag ein neues Parlament gewählt. Umfragen zufolge liegt die rechts-konservative Slowenische Demokratische Partei (SDS) von Ex-Ministerpräsident Janez Jansa knapp vor der liberalen Freiheitsbewegung (GS) von Ministerpräsident Robert Golob.
Wenige Tage vor den Wahlen überschatten mutmaßlich manipulierte Videos das Wahlkampf-Finale. Die auf einer anonymen Webseite geposteten Clips zeigen unter anderem die ehemalige Justizministerin Dominika Svarc-Pipan, die sich bei einem Essen mit nicht identifizierbaren Menschen unterhält. Dabei wird der Eindruck erweckt, das Gespräch gehe um Korruption unter Politikern des Regierungslagers.
Zur Entstehung des Videomaterials erklärte die Ex-Ministerin, sie sei von Vertretern einer angeblichen britischen Investment-Firma zu einem Treffen nach Wien eingeladen worden.
dpa/sh