Der als Symbolfigur der radikalen Migrations- und Abschiebepolitik von US-Präsident Trump bekanntgewordene Grenzschutzkommandeur Greg Bovino geht vorzeitig in den Ruhestand.
Bovino selbst hat seinen Rückzug der "New York Times" und dem rechten Internetportal "Breitbart" bestätigt. Andere US-Medien meldeten unter Berufung auf Informanten bei der Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP, der für sein martialisches Auftreten bekannte Trump-Protegé werde Ende des Monats seinen Hut nehmen - ein Jahr vor dem verpflichtenden Pensionierungsalter von 57 Jahren.
Kaum ein Name und Gesicht steht in den USA so sehr für die umstrittenen Razzien gegen Migranten wie Bovinos. Erst nach zwei Vorfällen mit tödlichen Schüssen von Grenzschützern auf US-Bürger in Minneapolis wurde er als Einsatzleiter abgezogen.
dpa/sh