Zum Start der letzten Woche im Prozess gegen Marius Borg Høiby ist der Staatsanwalt in seinem Plädoyer hart mit dem Sohn der norwegischen Kronprinzessin ins Gericht gegangen. Der 29-Jährige ist unter anderem in vier Fällen von Vergewaltigung nach norwegischem Recht angeklagt. In allen Fällen sollen die Frauen während der Tat geschlafen beziehungsweise einen Blackout gehabt haben.
Høiby habe nicht nur mangelnden Respekt für Normen und Regeln gezeigt, sondern auch, dass er in Beziehungen unterschiedliche Maßstäbe für sich selbst und andere anlege, sagte der Staatsanwalt. Er sprach von dem Angeklagten als "Mann mit einem Aggressionsproblem, der eifersüchtig ist und der insbesondere im Rausch außer Kontrolle geraten kann".
dpa/sh