Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy steht wegen der Libyen-Affäre ab Montag in einem Berufungsprozess vor Gericht.
In erster Instanz war der 71-Jährige wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Dabei ordnete das Gericht an, die Strafe vorläufig zu vollstrecken, obwohl der Konservative in Berufung ging. Für knapp drei Wochen kam er im Herbst tatsächlich in Paris ins Gefängnis. Ein Gericht entschied dann aber, dass er seinen Berufungsprozess unter Auflagen in Freiheit abwarten kann.
In der Libyen-Affäre geht es um den Vorwurf, dass für Sarkozys Präsidentenwahlkampf 2007 illegal Geld von der Führung des damaligen libyschen Machthabers Muammar Gaddafi geflossen sein soll.
dpa/sh