Die wirtschaftlich schwer angeschlagene Karibikinsel Kuba hat Gespräche mit den USA zum angespannten Verhältnis beider Länder bestätigt. Vertreter Kubas hätten kürzlich Gespräche mit Vertretern der US-Regierung geführt, um auf dem Wege des Dialogs nach einer möglichen Lösung für die zwischen beiden Ländern bestehenden bilateralen Differenzen zu suchen. Das sagte Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel vor Journalisten in Havanna.
Die Beziehungen beider Länder sind seit über 60 Jahren angespannt. Unter Präsident Donald Trump übten die USA zuletzt erhöhten Druck aus - nicht zuletzt auch nach der Festnahme von Venezuelas autoritärem Präsidenten Nicolás Maduro. Damit brach einer der wichtigsten Unterstützer Kubas - allen voran durch Öllieferungen - weg.
Trump hatte Anfang des Monats gesagt, er sei persönlich zusammen mit US-Außenminister Marc Rubio an Verhandlungen mit Kuba beteiligt. Kuba befinde sich in den letzten Augenblicken seines bisherigen Bestehens. Es werde ein neues Leben beginnen, so Trump. Das Land habe kein Geld und kein Öl mehr und sei eine Katastrophe.
dpa/fk