Für den Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit vielen Todesopfern sind Medienberichten zufolge US-Streitkräfte verantwortlich. Das geht aus vorläufigen Ergebnissen der eingeleiteten Untersuchung hervor. Das berichten die "New York Times" und der Sender CNN unter Berufung auf vertrauliche Quellen.
Die USA hätten einen Stützpunkt der Revolutionsgarden im Visier gehabt, zu dem das Schulgebäude früher gehörte. Veraltete Ortungsdaten führten demnach zu dem folgenschweren Fehler der US-Streitkräfte.
Bei dem Angriff am ersten Kriegstag Ende Februar waren in Minab im Süden des Landes nach iranischen Angaben rund 170 Schülerinnen getötet worden. Die US-Regierung kündigte daraufhin eine Untersuchung des Vorfalls an. US-Präsident Donald Trump hatte zunächst behauptet, der Iran stehe hinter der Attacke.
dpa/est