Im Krieg mit dem Iran will US-Präsident Donald Trump nach eigener Darstellung kein Abkommen mit dem Land mehr abschließen. Stattdessen müsse es auf eine "bedingungslose Kapitulation" hinauslaufen, so Trump auf seiner Plattform "Truth Social".
Nach dem Kriegsende sowie der Wahl einer "geeigneten und akzeptablen" Führung in Teheran wollen die Vereinigten Staaten mit Verbündeten demnach beginnen, das Land wieder aufzubauen. Trump stellte dabei in Aussicht, den Iran "wirtschaftlich größer, besser und stärker zu machen als je zuvor".
Am Samstag vergangener Woche hatten Israel und die USA begonnen, den Iran anzugreifen. Dabei wurde auch Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seither reagiert der Iran mit Gegenangriffen.
Am Donnerstag hatte Trump im Gespräch mit "Axios" und "Politico" gesagt, dass er bei der künftigen Führung des Irans mitbestimmen müsse - so wie er es auch bei der Ernennung von Delcy Rodriguez als Interimspräsidentin in Venezuela der Fall gewesen sei. Zugleich machte er klar, dass er Modschtaba Chamenei, Sohn des getöteten Ajatollahs Ali Chamenei, als neues Staatsoberhaupt ablehne.
dpa/fk