Das UN-Flüchtlingshilfswerk hat den Krieg im Nahen Osten als "schwere humanitäre Krise" bezeichnet. Es sei die sofortige Reaktion aller Akteure "in der gesamten Region" erforderlich, sagte ein Vertreter am Freitag.
Laut der Organisation hat die jüngste Eskalation im Nahen Osten zu erheblichen Bevölkerungsbewegungen geführt. Gleichzeitig haben die Zusammenstöße entlang der Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan ebenfalls mehrere Tausend Familien zur Flucht gezwungen.
In den betroffenen Regionen leben nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks fast 25 Millionen Menschen, unter ihnen sind auch Flüchtlinge, Binnenvertriebene und Heimat-Rückkehrer.
Vor den israelisch-amerikanischen Angriffen beherbergte der Iran laut UNHCR 1,65 Millionen Flüchtlinge und andere Menschen, die internationalen Schutz benötigten. Das Hilfswerk leiste trotz logistischer Herausforderungen weiterhin Hilfe und Unterstützung, heißt es.
afp/belga/fk