Der Streit zwischen Ungarn und der Ukraine um den Transit von Öllieferungen aus Russland hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Kiew wirft den ungarischen Behörden vor, sieben ukrainische Staatsbürger als Geiseln genommen zu haben. Das teilte das ukrainische Außenministerium auf der Plattform X mit. Der Vorgang sei kriminell.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um Mitarbeiter einer Staatsbank. Außerdem sollen die ungarischen Behörden Geld in Millionenhöhe und Goldbarren konfisziert haben.
Bei dem Streit zwischen den beiden Ländern geht es um Öllieferungen aus Russland über die Pipeline "Druschba", die nach einer Beschädigung noch nicht wieder repariert worden ist. Nach Angaben aus der Ukraine ist eine schnelle Reparatur nicht möglich.
dpa/est