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Eskalation im Nahen Osten: Iran und Israel attackieren sich gegenseitig

01.03.202609:1001.03.2026 - 16:05
  • Iran
  • Israel
  • USA
Rauchwolken steigen über Teheran auf
Rauchwolken steigen über Teheran auf (Bild: Atta Kenare/AFP)

Nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei überziehen sich Israel und der Iran weiter gegenseitig mit Angriffen.

Die israelische Armee teilte mit, sie greife "Ziele des iranischen Terrorregimes im Herzen von Teheran an". Nach Angaben der Hilfsorganisation Roter Halbmond sind dort und in weiteren Regionen des Landes bereits mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen, Hunderte wurden verletzt.

Der iranische Präsident Massud Peseschkian bezeichnete die von den USA unterstützte Tötung von Chamenei durch die israelische Armee als offene Kriegserklärung gegen alle Muslime weltweit.

Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und auf Golfstaaten, in denen das US-Militär Stützpunkte unterhält. Trump warnte vor weiteren Gegenschlägen. Man werde darauf "mit einer Stärke, die man noch nie vorher gesehen hat" reagieren. Dennoch schwor der Iran Rache.

Bei iranischen Raketenangriffen auf Israel sind seit Samstag mindestens elf Menschen getötet worden, Dutzende wurden verletzt. Auch aus den Golfstaaten Bahrain, Katar sowie Abu Dhabi und Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden Einschläge und Explosionen gemeldet. Die Revolutionsgarden hätten 27 US-Stützpunkte in der Golfregion angegriffen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim.

Flugverkehr beeinträchtigt

Die Eskalation in Nahost wirkt sich erheblich auf den internationalen Luftverkehr aus. Zahlreiche Lufträume wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen, Tausende Reisende saßen fest oder mussten umgeleitet werden. Nach Angaben der Plattform Flightradar24 wurden an sieben großen Flughäfen mehr als 3.400 Flüge gestrichen - darunter an den internationalen Drehkreuzen Dubai, Abu Dhabi und Doha.

Die israelische Armee hat Chamenei nach eigenen Angaben am Samstag gezielt getötet, als er sich mit hochrangigen Funktionären der Staatsführung in einem Gebäudekomplex im Zentrum Teherans aufhielt. Einem Bericht der "New York Times" zufolge gab der US-Auslandsgeheimdienst CIA den entscheidenden Hinweis auf seinen Aufenthaltsort.

Der Iran hat mittlerweile bestätigt, dass auch hochrangige Militärs wie Generalstabschef Abdolrahim Mussawi getötet wurden. Die israelische Armee teilte mit, bei den ersten Angriffen am Samstag insgesamt 40 iranische Kommandeure getötet zu haben.

Auch Irans Ex-Präsident Mahmud Ahmadinedschad kam laut Staatsmedien ums Leben. Der 69-Jährige befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs gemeinsam mit Leibwächtern in seinem Haus im Osten der Hauptstadt.

Israel und die USA begründen ihre Angriffe mit der Bedrohung, die vom Iran und der bisherigen Führung ausgehe. Die Attacken begannen kurz nach neuen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über Teherans umstrittenes Atomprogramm, durch das sich Israel in seiner Existenz bedroht sieht. Experten sehen in den Angriffen auf den Iran einen Bruch des Völkerrechts.

Den Iran soll nun vorübergehend ein dreiköpfiger Rat führen: Präsident Peseschkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi sowie das Mitglied des Wächterrats, Alireza Arafi. Das Trio soll die Aufgaben Chameneis übernehmen, bis die 88 Geistlichen im sogenannten Expertenrat einen Nachfolger benennen. Wie schnell das Machtgefüge mitten im Krieg neu geordnet werden kann, ist völlig offen.

Schah-Sohn bietet sich als Interimsführer an

Nach dem Tod des iranischen Religionsführers Chamenei bringt sich der Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi als Interimsführer ins Spiel. "Viele Iraner haben mich, oft trotz lebensbedrohlicher Situationen, gebeten, diesen Übergang zu leiten, schrieb er in der "Washington Post". Er wolle ihrem Ruf folgen und den Weg hin zu einer neuen Verfassung freimachen. Darauf sollten freie Wahlen folgen.

Proteste in Pakistan und im Irak

Die Tötung von Irans Staatsoberhaupt und Religionsführer Chamenei hat in den Nachbarstaaten Irak und Pakistan für Empörung gesorgt. In der irakischen Hauptstadt Bagdad kam es in der Nähe der US-Botschaft zu gewalttätigen Protesten. Demonstranten versuchten, die Sicherheitsbarrieren zu überwinden, um zur US-Botschaft zu gelangen. Laut Augenzeugen setzten Sicherheitskräfte Schlagstöcke, scharfe Munition, Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben.

In der pakistanischen Millionenstadt Karachi sind mindestens acht Menschen bei gewaltsamen Protesten getötet worden. Nach Angaben der Rettungskräfte hatten die meisten von ihnen Schusswunden. Mindestens 20 weitere Menschen wurden verletzt. Eine Gruppe von Demonstranten hatte versucht, das US-Konsulat zu stürmen.

IAEA-Sondersitzung am Montag zur Lage im Iran

Wegen der Luftangriffe auf den Iran kommt die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) am Montag zu einer Sondersitzung zusammen. Der Iran hat die Sitzung unter Verweis auf eine "Bedrohung" der nuklearen Einrichtungen im Land gefordert.

dpa/belga/sh

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