Mitarbeiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) haben rund um ein Uranlager im Iran erhöhte Aktivität festgestellt. Das bemerkten sie bei der Auswertung von Satellitenaufnahmen. Das betreffende Lager liegt unter der Erde. Die Internationale Atomenergiebehörde könne dieses beinahe waffentaugliche Material nicht vor Ort überprüfen, weil der Iran das nicht zulasse, heißt es in einem Bericht der Behörde.
Die Vereinigten Staaten und der Iran haben diese Woche in Genf erneut über das iranische Atomprogramm verhandelt. In wenigen Tagen sollen die Gespräche in Wien fortgesetzt werden.
Die USA wollen verhindern, dass der Iran Atomwaffen entwickelt. Die iranische Regierung bestreitet solche Absichten, zeigt sich jedoch bereit, ihr Atomprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen.
dpa/moko