Das Drama "L'Attachement" der französischen Regisseurin und Drehbuchautorin Carine Tardieu hat den César als bester Film gewonnen. Zudem erhielt es zwei weitere Preise, darunter für das beste Originaldrehbuch.
Der Film ist eine französisch-belgische Coproduktion und handelt von einer Mittfünfzigerin, deren Alltag aus den Fugen gerät, als sie ihren neuen Nachbarn trifft, einen jungen Vater, der um seine Frau trauert. Im deutschsprachigen Raum läuft er unter dem Titel "Was uns verbindet".
Der Ehren-César ging an den kanadisch-amerikanischen Schauspieler, Komiker und Künstler Jim Carrey.
Als beste Schauspielerin wurde Léa Drucker für das Politdrama "Dossier 137" ausgezeichnet. Laurent Lafitte bekam den Preis als bester Schauspieler für seine Rolle in "La Femme la plus riche du monde" an der Seite von Isabelle Huppert.
Die César-Verleihung gab sich auch politisch: Die bekannte iranisch-französische Schauspielerin Golshifteh Farahani würdigte das iranische Volk, das seit Jahrzehnten für Freiheit kämpft.
dpa/sh