Bei neuen Angriffen der pakistanischen Luftwaffe im Grenzgebiet Afghanistans sind nach afghanischen Angaben 18 Menschen getötet worden. Es seien ausschließlich Zivilisten unter den Toten. Während das pakistanische Militär zum Ort der Angriffe schwieg, erklärten afghanische Regierungsvertreter, es seien Wohngebiete in den Provinzen Nangarhar und Paktika getroffen worden.
Nach pakistanischer Darstellung galten die Angriffe sieben Terrorlagern und Verstecken der pakistanischen Taliban sowie der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Es handle sich um Vergeltung für jüngste Selbstmordanschläge unter anderem nahe der Hauptstadt Islamabad. Die Angaben beider Seiten ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
dpa/sh