Bei einem Bootsunglück vor der Mittelmeerinsel Kreta sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.
Bei den Opfern soll es sich um Migranten handeln, die von Libyen aus nach Kreta und damit in die EU gelangen wollten. Wie der griechische Rundfunk ERTNews berichtet, konnten 20 Menschen gerettet werden. Dutzende weitere Menschen gelten noch als vermisst. Die Suche nach ihnen läuft.
Das Unglück ereignete sich rund 15 Seemeilen (knapp 28 Kilometer) südlich von Kaloi Limenes im Süden der beliebten Touristeninsel. In der Region wehen nach Angaben des Wetteramtes starke südliche Winde, die die Rettungsarbeiten erschweren.
dpa/est