In München ist die 62. Sicherheitskonferenz zu Ende gegangen. In seiner Schlussrede begrüßte der Vorsitzende Ischinger, dass Europa mehr Verantwortung für seine Verteidigung übernehmen will.
Jetzt komme es darauf an, die Absichtserklärungen in konkretes Handeln umzusetzen, so Ischinger. Als vordringlichste geopolitische Aufgabe bezeichnete er die Beendigung des Krieges gegen die Ukraine. Als eine der letzten Rednerinnen hatte die EU-Außenbeauftragte Kallas Zugeständnisse von russischer Seite und eine Beteiligung Europas bei den Friedensverhandlungen gefordert. Dies sei unumgänglich, wenn es einen "nachhaltigen Frieden" geben solle.
An der dreitägigen Sicherheitskonferenz in München haben mehr als 60 Staats- und Regierungschefs teilgenommen.
dpa/dlf/mh