Bei der größten Demonstration parallel zur Münchner Sicherheitskonferenz haben etwa 200.000 Menschen ihre Solidarität mit der Bevölkerung im Iran bekundet. Sie folgten einem Aufruf von Reza Pahlavi, dem Sohn des 1979 vertriebenen Schahs von Persien, der zur Sicherheitskonferenz nach München gereist ist.
Pahlavi sagte vor Journalisten, die Demonstranten sendeten eine klare Botschaft an die Führer der westlichen Demokratien, sich mit dem iranischen Volk zu solidarisieren. Das Schicksal des Iran sei nicht nur eine iranische Angelegenheit, sondern ein entscheidender Test für die globale Sicherheit in unserer Zeit.
Pahlavi strebt im Falle eines erfolgreichen Regierungswechsels im Iran keine Führungsrolle an. Er habe keine persönlichen Ambitionen und möchte keine Krone auf dem Kopf oder einen Titel, sagte Pahlavi in München. Er wolle das Land so weit bringen, dass die Menschen ihre erste demokratische Regierung wählen könnten. Das sei für ihn das Ziel und die Erfüllung seiner Lebensaufgabe.
dpa/mh