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  • 80 Jahre BRF
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Moskau: Neue Ukraine-Gespräche nächste Woche

13.02.202611:2013.02.2026 - 13:30
  • Ukraine
  • Ukraine-Krieg
Zerstörte Häuser in Kramatorsk
Zerstörte Häuser in Kramatorsk (Bild: Tetiana Dzhafarova/AFP)

Moskau hat bestätigt, dass in der kommenden Woche eine neue Verhandlungsrunde für ein Ende des Ukraine-Kriegs startet.

Das Treffen finde vom 17. bis 18. Februar statt. Dabei seien wieder Russland, die Ukraine und die USA, sagte Kremlsprecher Peskow. Als Verhandlungsort nannte er Genf.

Russland ändert demnach nun die Besetzung seines Verhandlungsteams. Die russische Delegation soll Peskow zufolge diesmal der Präsidentenberater Medinski leiten. Dieser hatte für Moskau die direkten Gespräche mit der Ukraine in Istanbul im vergangenen Jahr und kurz nach Kriegsbeginn geführt.

Zuletzt hatten Moskau und Kiew Anfang Februar in den Vereinigten Arabischen Emiraten direkt miteinander verhandelt. Wie auch bei der ersten Runde im Januar waren die USA als Vermittler dabei. Konkrete Ergebnisse der Gespräche wurden nicht präsentiert, die Beteiligten nannten das Treffen anschließend aber konstruktiv.

Tote, Verletzte, Stromausfälle: Russland setzt Angriffe fort

Bei russischen Angriffen sind indessen nach Behördenangaben mindestens sieben Menschen in der Ukraine getötet worden.Bei einem Einschlag in ein Wohnhaus in Kramatorsk starben vier Menschen, darunter drei Brüder, ihre Mutter und ihre Großmutter wurden verletzt.

Die Region Odessa am Schwarzen Meer war ebenso einmal mehr im Visier russischer Angriffe. Auch dort wurde ein Mensch laut Behördenangaben getötet, sechs weitere wurden verletzt. Ziel der Attacken waren Objekte der Hafen-, Wohn-, Industrie- und Energieinfrastruktur.

Der ukrainische Zivilschutz berichtete von erheblichen Aussetzern der Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser. Auch in Charkiw und Saporischschja kamen zwei Frauen bei Drohnenangriffen ums Leben.

Russland attackierte nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe die Ukraine mit einer ballistischen Rakete und 154 Kampfdrohnen. Davon konnten 111 Drohnen abgewehrt werden.

dpa/sh

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